Unter Kobudo wird die Kampfkunst mit den auf Okinawa entwickelten Bauernwaffen verstanden. Zu den sicherlich bekanntesten Waffen zählen Bo (ein 182 cm langer Stab), Sai (Dreizack) und Tonfa (Schlagstock, u.a. der Polizei).

Kobudo wurde mittlerweile als eigene Stilrichtung in den Deutschen Karateverband (DKV) integriert; im Bayerischen Karateverband wurde Shihan Jamal Measara, 7. Dan Okinawa Kobudo, zum Referenten und Prüfungsbeauftragten für Kobudo ernannt.

Seit kurzem bietet Joachim Merkl, 1. Dan Kobudo, allen Interessierten einmal wöchentlich ein Training in Kobudo, Stilrichtung Jinbukan, an. Das Kobudo-Training findet jeden Freitag von 21:30 bis 22 Uhr (bzw. in den Ferien von 20:30 bis 21 Uhr) in unserem Dojo in der Turnhalle des TV Fürth 1860 e.V., Coubertinstraße 9 – 11, 90768 Fürth statt und schließt direkt an das Karate-Oberstufentraining an.

Vorkenntnisse im Kobudo sind nicht erforderlich – das Trainingsangebot richtet sich sowohl an Anfänger als auch Fortgeschrittene. Interessierte Anfänger sollten mit ihrem Einstieg allerdings nicht zu lange warten, da das Trainingskonzept auf regelmäßige Gürtelprüfungen nach dem Prüfungsprogramm des DKV-Kobudo ausgerichtet ist.

Trainiert wird in den ersten Monaten mit dem Bo (Langstab) – langfristig kommen Sai und Tonfa hinzu. Für an Kobudo interessierte Anfänger können Langstäbe in begrenzter Anzahl zur Verfügung gestellt werden.

Kobudo-Gruppe
Die momentane Trainingsgruppe (vorwiegend mit ihren im Karate und nicht im Kobudo erworbenen Gürteln!) und eine Auswahl der im Kobudo verwendeten Waffen könnt Ihr dem Foto entnehmen.

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