Gerade noch rechtzeitig, also knapp vor den Weihnachtsferien, fand am letzten Donnerstag des Schuljahres 2017 die jährliche Vereinsmeisterschaft unseres Nachwuchses statt. Gemeldet hatten sich 16 tapfere Sportlerinnen und Sportler, von denen jedoch drei krankheitsbedingt nicht starten konnten.
Als Kampfrichter, Tischbesatzer und Helfer hatten sich unsere Trainer Harald, Joachim,Tariq, Dennis, Daniel und Tanja, sowie Kerstin, Rolf, Selke, Torsten und unsere Landeskaderkämpfer Alessandro, Mika und Luca zur Verfügung gestellt. Mit Fotoapparaten waren Anna und Stephan unterwegs.
Im Katawettbewerb waren insgesamt 12 Karatekas am Start.
Pool A setzte sich aus den älteren Karatekas zusammen. Fürs Polfinale setzte sich die routinierte Wettkämpferin Emma gegen Lucia und die Tabea durch, welche vorher gegen Janis gewonnen hatte. Im Poolfinale sollte Emma der ebenfalls Wettkampferfahrenen Vanessa gegenüberstehen. Sie hatte sich vorher gegen Anni und Luca durchgesetzt.
Vanessa setzte sich durch und hatte sich somit für Finale qualifiziert. Emma musste erst einmal in die Trostrunde. Hier war noch ein Qualifikationskampf zwischen Anni und Luca zu erledigen, Anni siegte. Sie durfte gleich auf der Kampffläche bleiben und gegen Emma antreten. Doch Emma lief routiniert ihre Heian Sandan und qualifizierte sich für das kleine Finale.
In Pool B traten die sieben- bis elfjährigen Nachwuchskaratekas an. Mit den beiden siebenjährigen Anfängern Michael und Bruno waren hier die zwei Jüngsten, aber sehr mutigen Kämpfer am Start! Finn startete mit Siegen gegen Michael und Benjamin durch.
Noah siegte gegen Bruno. Somit standen sich Finn und Noah im Poolfinale gegenüber. Hier siegte Finn deutlich und Noah durfte in der Trostrunde nochmals ran. In der Trostrunde hatte sich vorher Benjamin gegen Michael durchgesetzt und wartete bereits auf Noah. Doch Benjamin siegte und durfte ins kleine Finale.
Im Kampf um den dritten Platz kam es zum Geschwisterduell. Aber auch hier zeigte die Emma eine gute Kata und konnte sich gegen ihren jüngeren Bruder Benjamin durchsetzen. Im Finale trat dann Vanessa gegen Finn an und siegte fast erwartungsgemäß.

Dann wurden die Starter für Yakusoku Kumite aufgerufen. Bei dieser Vorform des Freikampfes waren die Angriffe „Jodan“, „Chudan“ und „Mae Geri“ jeweils anzusagen. Der Gegner musste abwehren und einen Konter setzten. Die Kampfrichter hatten am Ende den Gesamteindruck bewerten. Da Robin krankheitsbedingt ausfiel, wurde der Wettkampfmodus kurzfristig geändert und die vier gemeldeten Starter sollten nun im „Jeder gegen Jeden“ antreten.
Nach fünf Begegnungen stand die elfjährige Gelbgurtin Tabea als Siegerin des Wettbewerbs fest. Zweiter wurde der neunjährige Orangegurt Janis vor den beiden Youngsters Finn und Michael.
In der letzten Disziplin Kumite Freikampf war dann die Trainingsgruppe der Wettkämpfer fast unter sich. Nach einer kurzen Erklärung des Regelwerks durch Dennis, mussten in Pool A die wettkampferprobten Vanessa, Emma, Tom und die Gelbgurtin Lucia gegeneinander antreten. Es zeigten sich spannende und durchwegs knappe Kämpfe. Letztlich setzte sich

Vanessa gegen Emma, Tom und Lucia durch. Pool B der jüngeren Kämpfer wurde durch die krankheitsbedingten Absagen von Justus und Fabio stark ausgedünnt. So blieb nur die Begegnung zwischen Benjamin und Anni zu absolvieren, welche Anni knapp mit 3:2 für sich entscheiden konnte und sich somit für Finale qualifizierte.
Zuerst galt es aber noch die Entscheidung über den dritten Platz zu finden. Hier kam es erneut zum Geschwisterduell zwischen Emma und Benjamin. Emma siegte mit 2:1 und konnte sich somit den dritten Platz sichern. Im Finale standen sich dann Vanessa und Anni gegenüber. Vanessa spielte ihre Wettkampfroutine aus und kämpfte sehr konzentriert. Nach der Kampfzeit von 1,5 Minuten stand es 5:1 für sie.

Bei der Siegerehrung erhielten die jeweils ersten vier einer Disziplin einen Pokal, alle weiteren Teilnehmer eine Medaille. Zudem wurde aus der Gesamtwertung Kata und Kumite noch ein Gesamtsieger ermittelt. Da Vanessa sowohl in Kata, als auch in Kumite Freikampf den ersten Platz erringen konnte, durfte sie auch den großen „Masterpokal“ mit nachhause nehmen.
Herzlichen Glückwunsch an die Sieger und Teilnehmer! Vielen Dank an die Helfer für die engagierte und souveräne Unterstützung. Großes Lob auch an die Eltern für die motivierende Unterstützung aller Starter der diesjährigen Vereinsmeisterschaft!

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