All die Vorjahre hatte die Karateabteilung die Vereinsweihnachtsfeier mit vielen eigenen Anstrengungen im eigenen Dojo ausgerichtet. In Anbetracht des anstehenden Auszugs hatten wir uns überlegt, die Weihnachtsfeier mal in externen und neutralen Räumlichkeiten auszurichten.

Da unser Gast-Karateka Jutta eine Wirtschaft zuhause mit betreut, haben wir uns mal ins Fürther Umland gewagt. Jutta hatte unseren Weihnachtsfeiertisch liebevoll hergerichtet und auch die Speisekarte nach unseren speziellsten Wünschen aufbereitet. Auf welcher Speisekarte gibt’s denn noch Salzknöchle und Salzzunge?! In welcher Wirtschaft werden einem die Speisen noch mündlich vorgetragen (Vorsingen hätte noch gefehlt!)? Und abgefragt?? So war die Weihnachtsfeier auch ein Ausflug in die alte traditionelle fränkische Küche! Die Fragen nach einem abendlichen Kaffee stießen in einer fränkischen Wirtschaft zu „Stammtischunzeiten“ zwar erst mal auf Unverständnis, wurden dann aber bis in letzter Konsequenz auch gelöst.

Erfreulich war doch, dass sich Karatekas all der verschiedensten Trainingseinheiten und Ausrichtungen hier mal zusammengesetzt und einen sehr kurzweiligen Abend zusammen verbracht haben.

Die anwesenden Karatekas haben den ganzen Abend krampfhaft versucht einen seriösen Eindruck zu hinterlassen, zumal einige bessere Hälften dabei waren. Sollte dies nicht gelungen sein, bitten wir unsere Trainingspartner inständig um Entschuldigung.

(Ist man aber nicht selbst dran Schuld, den eigenen Kindergarten vorzuzeigen??)

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